DENKRAUM

Transkript

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00:00:10: Wir Menschen tun uns oft schwer, wenn jemand so ganz anders ist als wir selbst.

00:00:14: Das kann nur eine andere Meinung sein die jemand hat.

00:00:17: das geht über eine andere Kultur aus der jemand kommt und das Gipfel aktuell so erlebe ich es in teils sehr harten Urteilen über unterschiedliche Generationen.

00:00:26: Deshalb stellt sich immer mehr die Frage, wie schaffen wir es eigentlich trotz dieser ganzen Unterschiede auf Augenhöhe zu kommunizieren.

00:00:33: Darüber spreche ich heute mit einer Diplompsychologin, auf die mich sehr freue – sie ist Lehrtränerin am Schulz von Thun-Institut und hat genau zu diesem Thema auch ein Buch geschrieben, das heißt Transkulturelle Herausforderungen meistern.

00:00:46: Sie ist also jemand der sehr gut weiß was passiert wenn Menschen mit unterschiedlichen Prägungen aufeinander treffen.

00:00:53: In diesem Sinne heiße ich sehr herzlich willkommen im Denkraum Anna Fuchs.

00:00:57: Vielen Dank, ich freue mich über die Einladung.

00:01:00: Gerne lieber Anna!

00:01:02: Ich habe die Erfahrung gemacht das wenn man sich beruflich mit einem Thema beschäftigt dass es in irgendeiner Form einen persönlichen Hintergrund hat oder zumindest hat mal eigene Erfahrungen dazu gesammelt.

00:01:12: wie war das bei dir?

00:01:13: Wie bist du zu der interkulturellen Kommunikation gekommen?

00:01:17: Das stimmt natürlich auch von mir.

00:01:19: also als Studierende, Studentin der Psychologie war ich in Hamburg und war dementsprechend im Hauseschutz von Tunis.

00:01:27: Ich hatte schon einen Zugang zur Kommunikationspsychologie und war aber schon damals so die Hälfte des Jahres in Barcelona ansässig mit einem argentinischen Partner und da wollte ich irgendwann Dinge verstehen sowohl was ihnen angeht als auch was mein katalanisch internationales Umfeld hier in Spanien angeht.

00:01:49: Und jetzt sage ich schon, hier weil ich bin in Spaning geblieben der Partner ist es auch gebliebene zwischen haben wir zwei katalanische Kinder gemeinsam und das ist die Kurzversion von dem warum's dann auch Richtung interkulturelle Kommunikation oder kultursensible Kommunikations oder kulturell intelligente kommunikation.

00:02:06: willkommen noch zu den verschiedenen auseinander auseinanders definieren definierungen warum ich hier in Spanien geblieben bin und nach wie vor ein Teil des Jahres in Deutschland lebe.

00:02:16: Und nach wie vorgangs international arbeite.

00:02:19: Hast du gerade gesagt, du wolltest bestimmte Dinge verstehen?

00:02:22: Und hast gleichzeitig ein bisschen dabei gegrinst!

00:02:25: Was gab es da zu verstehen?

00:02:27: wo du sagst also das zum ersten Moment war das was da konnte ich irgendwie nicht viel mit anfangen.

00:02:32: Also mein Buch fängt damit an, dass ich sage... Dass sich irgendwie beschreibe wie mein Partner mich zum dritten Mal irgendwie sagt, Anna das habe ich dir doch jetzt schon dreimal erklärt und ich ihn angucke und denke Hallo!

00:02:44: Wie kannst du es wagen so mit mir zu reden?

00:02:46: Auch noch auf Spanisch.

00:02:47: Er hat damals und auch nicht so wahnsinnig gut Deutsch gesprochen Und zum Beispiel tatsächlich dieses sehr emotionale sprechen.

00:02:54: Das war für mich hilfreich zu merken, da gibt es kulturelle Unterschiede.

00:02:58: Die gibt es auch zwischen Latinos großes Land national, also da kommen wir gleich noch zu.

00:03:06: Und an ganz vielen anderen Stellen – gut Stereotypen kann ich auch schon!

00:03:09: An ganz vielen andern Stellen ist er aber ganz anders als die Steretypen das so vorhersagen und es in ganz vielen Stellen als Programmierer viel Stereotype deutscher als ich das wäre.

00:03:22: und dann bin ich auf einmal der Freigeist und beziehungsorientiert und sowas.

00:03:28: Und mir hat es am Anfang geholfen, erst mal tatsächlich was über direkte indirekte Kommunikation.

00:03:33: Über die Stärke von Gefühlen, über unterschiedliche Zeitverständnis und über unterschiedliches Archivverständnis.

00:03:40: Also ganz klassisch so verschiedene kulturelle Unterschiede, was unter Kulturdimensionen heutzutage oft gefasst wird.

00:03:47: Kulturdimension sind ja... Containerbegriffe oder Systeme sind Versuche, kulturelle Unterschiede vergleichbar zu machen und damit handelbar.

00:03:56: Und das Wissen um die direkt in direkte Kommunikation Kollektivismus-Inverlismus hat mir am Anfang erst mal total geholfen dann irgendwann nicht mehr genug

00:04:04: Dann irgendwann nicht mehr.

00:04:05: Ich hab mich in deine Beispiele gerade wieder gesehen, ich habe vorhin schon mal gesagt mein Mann kommt aus Griechenland und das war in der Anfangszeit und ich muss sagen nach wie vor ist es ein Thema die sprechen.

00:04:15: du hast jetzt gesagt sehr emotional und jetzt meines Mannes auch sehr laut.

00:04:19: ja also egal wo wir sind.

00:04:21: die Menschen um uns herum bekommen zwangsläubig mit über was wir uns unterhalten und da tue ich mich nach wie vorher schwer dass bei dir auch so ähnlich.

00:04:30: oder

00:04:31: I can relate to that.

00:04:32: Ja, also wir laden tatsächlich... Ich lade unsere argentinischen Freundinnen und Freunde vor allem den Männer sehr ungern zu uns nach Hause ein weil einen geselliger Abend immer damit endet dass sich alle freundschaftlich gegenseitig überschreien.

00:04:46: Und das uns Deutschen das Überlauf der Welt so geht liegt ja vielleicht auch daran dass die Deutschen durchaus einen ganz besonderen Kommunikationsstil haben muss man ja nochmal sagen.

00:04:53: Also es passiert ja in vielen Kulturen für uns.

00:04:57: Ja, an solche kulturellen Unterschiede macht erst mal Spaß zu beobachten und auch vielleicht einschätzen zu können.

00:05:02: Und ja das geht mir auch so nach wie vor so da ich denke Pssst die Nachbarn!

00:05:08: Und hier kommt doch gar keiner zu Wort.

00:05:11: Ja unterschiedliche Gesprächstile.

00:05:12: tatsächlich

00:05:13: Interessant ist ja, wenn wir im Urlaub irgendwo sind und eine neue Kultur kennenlernen.

00:05:17: Ist das ja total spannend und aufregend?

00:05:19: Dann sagen wir, oh, das ist toll!

00:05:20: Die Asiaten so sprechen die miteinander und die Europäer und dann vergleichen wir und finden es irgendwie interessant.

00:05:26: Und sobald wir die Unterschiede dann im Alltag haben und tagtäglich ob jetzt im Privaten oder bei der Arbeit damit umgehen müssen, dann wird auch's interessant schnell ... weiß nicht... eine Wertung vielleicht,

00:05:38: oder?!

00:05:39: Ja, es ist dann ja sobald's im Konflikt gibt immer und wo Menschen miteinander schaffen machen sich zu schaffen.

00:05:45: Und ob das jetzt privat überruflich ist?

00:05:46: Der Satz kommt von Schutz von Thunen habe ich geklaut.

00:05:50: Aber ich glaube schon, dass wir auch im Privaten ganz viel an diesem kulturellen Lernen.

00:05:55: Und das sollten wir echt nicht vergessen wieviel erstmal funktioniert und auch easy-peasy funktioniert und wie sehr wir voneinander gelernt haben und was immer noch tun und wie oft es auch ein ganz schönes und buntes Miteinander ist.

00:06:08: Und dann gilt ja generell zwischen Menschen oder Gruppen, wenn es so Knoten gibt oder so Klack im Getriebe, oder dann auch irgendwann nicht nur klackt sondern blockiert.

00:06:18: Dass wir dann polarisieren und das aus prinzipiell graduellen Unterschiede auf einmal gefühlt sehr große werden weil ich eine Position besetze ist die gute Und du es völlig übertreibst?

00:06:30: Aus meiner Sicht Und du machst das Gleiche.

00:06:32: und dann kommen wir in den klassischen Teufelskreis, denen wir natürlich auch noch mal von diesen kulturellen Werten.

00:06:40: Das sind ja Werte!

00:06:41: Und das sind ganz identitätsnahe Werte die uns irgendwie auch ausmachen.

00:06:44: Die funktionieren nochmal so ein bisschen als Feuer, ne?

00:06:48: Sie schieben das Ganze nochmal an.

00:06:49: Das bedeutet aber nicht unbedingt dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturen nicht zusammennehmen können.

00:06:53: Das wissen wir beide jetzt am besten, wenn wir beides.

00:06:57: Du hast gesagt, das ist irgendwo unsere Identität.

00:06:59: Diese Werte?

00:07:00: Ist es auch gleichzeitig das was du als Kultur bezeichnen würdest?

00:07:04: Ich habe so in unserem Vorgespräch gemerkt Es gibt viel mehr als jetzt eine Nation oder ein Land oder einen Kontinent dass wir als Kultur bezeichnet sind noch so viele Dinge mehr.

00:07:16: Da mache ich mir gleich den Wogen zurück, zu dem es hat dann irgendwann nicht mehr gereicht.

00:07:19: Weil das passt jetzt genau zusammen.

00:07:21: Also mir hattest damit nicht immer mit so meine Geschichte.

00:07:23: Ich war hier in Deutschland sozialisiert international schon ein paar Schüler-Auszeugte gemacht, weil ich in Spanien und habe gemerkt, oh hier sind bestimmte Sachen die funktionieren ganz anders Und sie funktionieren in Katalunia noch mal anders und die funktioniert mit meinem Partner aus Argentinien nochmal ganz anders.

00:07:36: Dann hat mir einen ersten Schritt des total geholfen Mal um kulturelle Unterschiede zu wissen und zu lernen und zu lesen.

00:07:43: Das war wirklich hilfreich überhaupt Konzepte gegeben hat.

00:07:46: Das ist der große Vorteil von diesen Kulturdimensionen zum Beispiel und das ist das, was ich klassisch in meinem Buch die klassische interkulturelle Sichtweise sehe.

00:07:55: Gehe es auch durchaus hilfreich weil wir irgendwann erstmal mit den verschiedenen Migrationsflüssen und sowas überhaupt mehr so ein Grundvorständes kriegen müssen.

00:08:03: warum ticken denn jetzt?

00:08:05: Warum tickt man griechischer Partner anders?

00:08:07: Ist es vielleicht etwas, was alle Griechen so machen?

00:08:11: Und so sind aber diese Kulturdimensionen oder diese klassische kulturelle, interkulturelle Sichtweise auch aufgebaut.

00:08:17: Ich mache mal dieses Zeichen für alle die mich jetzt nur hören wie eine Kugel weil wir dann prinzipiell davon ausgehen dass alle Menschen einer Kultur nach innen von der Kugeln kommen.

00:08:29: Sie bezieht sich auch Pegel noch über ein kugeliges Kulturverständnis.

00:08:32: Alle Menschen in dieser Kugel sind sich ganz ähnlich und alle Menschen außerhalb der Kugeln sind ganz anders.

00:08:37: Deutsche sind ganz anderes als Brasilianer, Griechen sind ganz anderer als Argentinier.

00:08:41: Das stimmt natürlich nicht.

00:08:43: Ganz im Gegente.

00:08:44: Und das ist eine Idee die alle nationalistischen Strömungen sehr bedient, die sehr stark auf hier drinnen und ihr hier außen guckt und die übrigens auch entstanden ist.

00:08:54: Das muss man finde ich macht Sinn das nochmal zu wissen.

00:08:57: Im kalten Krieg als die US-Amerikaner entdeckt haben, dass die Russen mit kalter Krieg die Gefahr einer atomarischen Katastrophe stand.

00:09:07: Kurz bevor die US Amerikaner gucken sich das ein bisschen an und denken unsere Leute kommen nicht gut in den Kontakt mit den Ländern in diesen Sandwerden weil die sprechen alle nur Englisch Die russischen Entsanden, die sprachen vielmehr auch die Sprachen der Länder, die sich entsandt wurden.

00:09:23: Die konnten sich da besser verständigen.

00:09:25: und dann hat in dieser Phase ist das Feld der interkulturellen Kommunikation gestanden wo es prinzipiell aber nicht darum ging im bunt gemischten Gesellschaften zusammenzuleben sondern es ging darum zu sagen aha wie können wir denn andere Menschen uns da verständlich machen?

00:09:39: Aber die durchaus auch naja dahin kriegen dass sie das machen was wir wollen?

00:09:47: Wenn du einen griechischen Partner hast, mach das.

00:09:49: Da läuft es!

00:09:51: Das wissen wir aus jedem Berater.

00:09:54: Also auch wenn du... Ja, das funktioniert so nicht.

00:09:56: Das ist genauso wie Frauen kommt von der Venus-Mörner Pomaas.

00:09:59: Fünfzig Prozent ungefähr in der Weltbevölkerung auf zwei Planeten gesetzt sind am Ankehrerschnitt und das passiert eben auch mit dem... Mit dieser Kugel legen.

00:10:09: Ich mache wieder die Kugeln vor mit meinen Händen.

00:10:12: Mit dieser kugeligen Sichtweise auf Kultur dementsprechend tatsächlich ein bisschen veraltet.

00:10:19: Nicht weil sie uns nicht hilfreich gewesen wäre, nicht weil es uns keine gute Konzepte geben würde und nicht weil Sie uns nicht sprachfähig macht sondern weil sie ganz stark dann leider auch stereotypisierend ist.

00:10:28: Weil das geht so zu deinem Mann und sagt du ich habe über Griechen gelesen die sind so und so und deswegen behandle ich dich jetzt mal folgendermaßen kommen hier ziemlich viel Psychologe mit rein.

00:10:41: Jetzt kommt sowas wie sich selbst erfüllende Prophezeiung, Projezierung also nicht nur das.

00:10:46: dann man jetzt sagt weißt du hast einen Knall?

00:10:49: Das funktioniert gar nicht sondern dass Du über den Blick auf ihn auch ein Einfluss darauf hast in welche Richtung er sich bin dem vorhin polarisiert.

00:10:58: Also ganz schwierig auch von einem Forschungsstand schwierig auf ganz vielen verschiedenen Themen schwierig lassen was wir da Wer noch mehr zu sagen, lassen wir es mal da.

00:11:07: Das erinnert mich aber gerade an auch Persönlichkeitsmodelle.

00:11:10: Da kann man ja Menschen mit auch einordneten Farben üben in was weiß ich alles?

00:11:14: Genau.

00:11:15: Wäre etwas Ähnliches ist

00:11:17: ganz ähnlich genau.

00:11:18: und dann Ich bin gar nicht per se gegen Persönlichkeit Modelle.

00:11:21: Ich würde aber immer sagen helfen zur Hypothesen Bildung.

00:11:25: Hypothesem wollen geprüft werden so müssen geprüften ist der richtige Satz dahinter.

00:11:31: Das heißt, wenn ich einen Persönlichkeits-Test mache und da kommt raus... Ich bin ganz outgoing oder ich bin ein Nähermensch oder ich Bin Distanzenmensch Oder ich bin A, B, C, Disc was auch immer Dann ist das ja erstmal ein Feedback.

00:11:43: Und Feedback kann ich ja.

00:11:45: wie ich das sonst in der Psychologie mit dem Feedback machen würde?

00:11:47: Würde ich erst mal sagen dass Feedback das du mir gibst Lieber Hannah sagt auch eine ganze Menge über dich aus.

00:11:53: Das ist mit den Tests jetzt auch so.

00:11:55: Die sind auch statistisch gesehen nicht alle so wahnsinnig valide Wenn man mal rein guckt Und sie können natürlich trotzdem sinnvolle Instrumente sein, genauso wie das Feedback von dir was du mir gibst ja auch hilfreich sein kannst.

00:12:05: Lass mich nochmal zurückbringen zu dieser Kugelidee weil ich will total gerne zum zweiten Punkt hin.

00:12:11: Deswegen heißt mein Buch auch transkulturelle Herausforderung Meister nicht so ein trendy Titel sondern der Korrekte wie sich das Verlage manchmal wünschen.

00:12:21: Weil wir natürlich in Kulturen leben und auch schon immer gelebt haben die Wo es nicht um Kugeln geht, sondern wo sich Menschen treffen.

00:12:30: Ich war gerade in Buenos Aires im Einwanderer Museum.

00:12:34: ich war ein Hamburgschlimm Auswanderemuseum.

00:12:37: da sind also schon immer Menschen waren Ideen gereist und tun sie ja viel mehr als heute und die ergänzen sich.

00:12:44: Einfaches Beispiel für meine Großmutter waren Nudeln Sommeressen Die Aßmann In Italien Also alles, was uns umgibt.

00:12:56: Da gab es auch Ummischungen und jetzt gibt's neue Konzepte von Kultur die Kultur so verstehen nicht als Kugeln oder Eisberge.

00:13:02: das ist der klassische Beispiel für dieses Kulturbild aber eben auch als abgeschlossen.

00:13:09: Ich bin ein Eisberg du bist ein anderer Eisberg Wir treffen uns vielleicht wir schwimmen auf dem Eis mehr aufeinander zu So wie denn noch gibt die Eisbergen?

00:13:22: unbeeinflusst einander vorbei, das ist ja nicht so.

00:13:25: Wir würden eher merken wir werden beide unsere Eisberge, wir schmelzen zusammen, wir beeinflassen uns, wir machen gegenseitig die Pinguine, machen gegenceitig kleine Exkursionen auf die andere Spitze und das haben jetzt die neueren Kulturkonzepte gesehen.

00:13:40: Trans kommt von sich.

00:13:41: durch Dringung, sich ergänzen Das ist ein ganz anderer Blick auf Kultur.

00:13:46: Das ist einen Blick wie so'n Fluss, der zwar auf eine bestimmte Art und Weise strömt die deutsche Kultur, wie auch immer die isst aber beeinflussen unterströmung.

00:13:54: oberströmungen haben den.

00:13:55: soweit dann sofort.

00:13:57: das hat jetzt für meine.

00:13:58: Die Menschen mit denen ich arbeite sind oft Führungskräfte Für die ist es im Bild was viel besser trifft wie die Kultur auch erleben.

00:14:04: die sagen ja auch Ich geh nach China ins Werk in China Und die benehmen sich aber gar nicht so Chinesisch, wie ich das in den Büchern gelesen habe.

00:14:13: Mein Do's and Don'ts komme ich auch nicht so weit und die behandeln mich nach Do's & Donuts.

00:14:19: Das löst eigentlich nur Betroffenheit in mir aus.

00:14:21: Ich fühle mich hier ganz schlecht, ganz komisch.

00:14:24: Das passt zu denen ganz gut?

00:14:26: Die Gefahr da ist dann dass ich sage naja wir sind ja alle nur Menschen Wir sind ja allen irgendwie auch gleich.

00:14:34: Und so sehr das stimmt Das so sehr habe ich noch nie mit ihm haben gesprochen, der in einer internationalen Ehe lebt oder der International unterwegs ist.

00:14:43: Oder die und der, die nicht sagt kulturelle Unterschiede spielen eine Riesenrolle in meinem Arbeitsalltag.

00:14:49: Nicht unbedingt die klassische Iceberg Perspektive.

00:14:52: aber sie tun es.

00:14:53: Und Sie sind auch für mich ganz relevant in der Identitätsbildung übrigens.

00:14:57: also wenn ich Migrantin Deutschland sage wir sind doch alle gleich du bist doch eigentlich hier wieder und sagen nee nein meine Liebe sind sie nicht.

00:15:04: Das war jetzt schon ganz viel.

00:15:05: Du merkst, ich bin ganz begeistert von meinem Thema und das ganz viel dazu zu

00:15:08: sagen!

00:15:09: Ja, es ist total spannend weil ich gerade eine neue Perspektive erkenne.

00:15:12: Du hast auf LinkedIn auch die sogenannten Linked in Learning-Kurse und einer davon beschäftigt sich mit kultursensiblen Gesprächen.

00:15:20: Und ich lerne gerade dadurch ne ganz neue Sprache auch von dir kennen, dass transkulturelle Kultursensible kommunizieren.

00:15:27: D.h.,

00:15:28: die Idee dahinter wenn ich dich richtig verstehe ist, sich auseinanderzusetzen Und vielleicht Gemeinsamkeiten zu erkennen und gleichzeitig immer den Menschen zu sehen, mit dem ich es gerade zu tun habe.

00:15:42: Genau da hast du beide und alle dazwischen.

00:15:45: Also ich finde dies einfachste Bild dazu.

00:15:47: was wir alle kennen ist Google Earth Und das ist mein Tipp Nummer eins, wenn es um kulturelle Unterschiede geht.

00:15:58: Wenn ich mich jetzt zum Beispiel auf einen Ausland vorbereite und arbeite viel mit Relocation-Entsendungen oder auch internationalen Teams... ...wenn ich mich darauf vorbereite oder wenn's gerade ein Konflikt gibt.

00:16:08: Das ist ja dann, wenn man mal guckt was eigentlich los ist zu sagen okay ich kann jetzt ganz weit rauszoomen wie bei Google Earth und ich zoom ganz weit heraus und ich gucke mir mal so unterschiedlich theoretisch an.

00:16:19: Das ist wie, wo liegt eigentlich Spanien?

00:16:21: Was sind die Küstenlinie und was sind die Nachbarländer.

00:16:23: Dazu helfen diese Do's and Don'ts.

00:16:25: tatsächlich.

00:16:26: wenn du jetzt sagst ich geh jetzt für ein Jahr nach Indien dann würde ich dir sagen guck dir mal diese Ratgeber an am liebsten den zeitgemäßesten so.

00:16:34: aber guckt dir gerne mal ansprich auch gerne mit Leuten macht ihr aber klar du zooms dann ganz weit raus.

00:16:41: das hilft vor allen Dingen zur Hypothesenbildung damit du mich sagen kannst hey ich habe hier ein Thema.

00:16:47: Ich weiß was über kulturelle Unterschiede und ich fragen kann, könnte Kultur hier eine Rolle spielen?

00:16:53: Weil ein Konflikt ist ja nun interkultureller.

00:16:56: Konflikten wenn er auf den kulturellen Unterschieden begründet ist.

00:17:00: Der ist nicht per se interkulturell nur weil wir aus verschiedenen Nationalkulturen kommen uns streiten das kann total zwischenmenschwer konflikt sein.

00:17:07: Das heißt zurück zum Bild ich kann ganz weit rauszoomen Google Earth Zoom-Faktor ganz weit weg und sehe dann erstmal Unterschiede.

00:17:16: Das hilft aber nicht um Menschen zu begegnen.

00:17:18: Das führt zu ganz, ganz großen Vorurteilen.

00:17:22: das ist auch ganz kritisch zu sehen und es macht dann dass ich deinen kulturellen Hintergrund als kulturellem Vordergrund vordicht lege wie so ein Schleier und sagen ja dies Deutsch die ist ja so und so.

00:17:32: Das hat auch ein ganz großes Gefahrenpotenzial und muss deswegen unbedingt ergänzt werden.

00:17:37: um Ich zoome rein.

00:17:39: Also wenn wir mal das Bild wechseln, ich bin da mit meinen Flugzeugen oben in Google Earth unterwegs.

00:17:44: Ich bringe wirklich das Flugzeug auf die Landebahn und mache die Tür auf.

00:17:48: Da kommt diese Treppe.

00:17:49: Ich steig runter, ich stehe auf dem Boden und gucke der Person, die mir gegenübersteht ins Gesicht und sagt Hallo wer bist du denn eigentlich?

00:17:56: Und ich lüfte diesen kulturellen Schleier.

00:17:58: Wenn ich dann das kann, dass sich sagen kann, welchen Zoom-Faktor habe ich gerade eigentlich?

00:18:03: Ich hab einen Konflikt mit meinem griechischen Mann.

00:18:08: Der findet meistens erst mal auf dem Rollfeld statt, face-to-face.

00:18:12: Und dann wäre es vielleicht hilfreich für dich zu sagen, Moment!

00:18:15: Könnte Kultur ja eigentlich eine Rolle spielen?

00:18:17: Vielleicht macht's gerade Sinn, mal rauszusuchen für uns und zu sagen wo gibt's auch kulturelle Unterschiede?

00:18:24: Aber wenn ich halt alles noch an Kulturellen unterschieden festmache, dann gilt es auch rein zu zoomen.

00:18:28: Und die Menschen als die Menschen sehen diese sind multikollektive Wesen in denen ihre Nationalkultur immer nur ein ganz kleines Puzzlestück ihrer gesamten Persönlichkeit sein kann.

00:18:39: Du hast jetzt gerade gesagt, wenn man kann dann sollte man da auch reinzoomen.

00:18:43: Was ist das für eine Fähigkeit die man braucht und was?

00:18:46: unter welchen Aspekten betrachtet man einen Mensch?

00:18:49: Du hast vorhin schon Dimensionen gesagt, das sind wahrscheinlich die kulturellen Dimensione.

00:18:53: aber was brauche ich dafür?

00:18:55: eine Kompetenz um den Menschen zu begegnen und wirklich ihm auch das Gefühl zu geben dass ich ihn sehe?

00:19:02: Eine Begegnungskompetenz und das ist die gute Nachricht prinzipiell, dass was wir für den Kulturübergreifenden oder den kultursensiblen Kontakt brauchen.

00:19:08: Das sind prinzipielle Dinge, die wir schon mitbringen.

00:19:11: Dazu gehört im ersten Schritt wie das beim... Wir sind ja Kollegen du kennst es hier aus deinem Feld.

00:19:16: Es sind letztendlich sehr ähnliche Mechanismen Neugier auf den anderen Meine ganz automatische.

00:19:23: im Gehirn ist ja Wahrnehmung und Bewertung ganz eng verstrickt viel zu eng verkünkt.

00:19:28: Das geht ja automatisch, wir rasten ein und unsere Bewertungen machen wir natürlich auf Grundlage dem was wir kulturell gelernt haben.

00:19:36: also ich bewerte hier anderen aufgrundlage meiner Normen Und meine Normvorstellung habe ich in meinen verschiedenen Kulturen Also in den verschiedenen Kollektiven zu denen ich gehöre erlernt und von daher ist wie in unserem Feld würde ich sagen generell der allererste Schritt zu einer Begegnungskompetenz und auch nach kulturübergreifenden, nach kultursensibelem Begegnungskompetenz ist mich mit mir selbst auseinanderzusetzen.

00:20:02: Und zu verstehen aus welcher Perspektive begegne ich dem anderen eigentlich?

00:20:06: Das ist immer Schritt eins, würde ich sagen in unserem Bereich.

00:20:10: Ja du beschreibst es ja auch vom Ich zum Du zum Wir.

00:20:14: das spricht sehr viel dafür zu sagen.

00:20:15: Ich brauche erst mal eine Grundlage mich mit Mir selbst zu beschäftigen unter den einen oder anderen die Erkenntnis zu gewinnen, dass ich auf eine bestimmte Art und Weise kommuniziere oder charakterlich aufgestellt bin.

00:20:26: Oder um mich dann noch auf den anderen einlassen zu können.

00:20:30: Was war das bei dir?

00:20:31: Du hast in der Einleitung gesagt du hast sehr früh schon bist du mit Friedemann Schulz von Thun in Berührung gekommen.

00:20:36: alleine durch das Institut in Hamburg gab es da etwas für dich, was dich jetzt vielleicht auch an Methoden oder Modellen sehr geprägt hat.

00:20:43: auf deinem Weg wo du gesagt hast dieses Modell Da hast du vielleicht erstmals etwas verstanden oder du hast es bis heute in Verwendung, also etwas das dich sehr geprägt hat?

00:20:54: Also mein Schuls von tun ist definitiv mein methodisches und auch haltungsmäßiges Zuhause.

00:21:00: Ich habe damals meinen Abi übers Kommunikationsquadrat geschrieben.

00:21:04: Das ist in Hamburg war damals eine Möglichkeit Und vielmehr wusste ich gar nicht über ihn.

00:21:09: aber als ich dann in Hamburg angefangen hab zu studieren, habe ich gedacht die gucke ich mir mal an.

00:21:14: Und dann über diese Connection schon nach Spanien war relativ schnell klar, dass ich vielleicht doch nicht Therapeuten werde mit Sitz in Deutschland.

00:21:22: Das war so mein grober Plan und dann passiert das Leben.

00:21:26: Und dann habe ich irgendwann gedacht, na ja, vielleicht sollte ich mir doch einen Bereich suchen, in dem ich international besonders auch in Spanier arbeiten kann und dann eine Barberatung und Training nahe legen.

00:21:35: Das heißt, ich bin sehr früh dann zur Richtung gegangen Während meine Studiums bei Schulzontun gelernt und bin dann, also habe ich eine Totorenausbildung beim gemacht.

00:21:47: Dann auch innerhalb des Lehrstuhls früh angefangen, Totoren zu schulen, also noch selbst als Studierender und von da aus direkt aus der Diplomfrüfung als Jungtrainerin am Schulzentun ins Institut angefangen.

00:21:58: Neben ganz viel im anderen.

00:22:00: Ich hab gleichzeitig hier ganz viel zu Leadership in Spanien gearbeitet und an Business Schools gelernt.

00:22:04: aber das war von Anfang an was mich sehr geprägt hat, was mir auch viele Türen geöffnet hat und ich bin in diesen Modellen definitiv zu Hause.

00:22:12: Und was über die Jahre aber sich verändert hat, ist dass diese Verknüpfung gerade zu meinen Themen dann das interkulturelle oder kultursensitive Transkulturell und alles dazwischen... Da musste ich selbst auch erstmal mein Kopf drum wickeln, to wrap your head around im Englischen um wirklich zu dieser Tiefe der Verknüpfung zu kommen.

00:22:34: Das ist auch der Grund, dass ich das Buch geschrieben habe.

00:22:36: Dass ich nämlich dachte, dass die Schulz von tunischen Modellen, die am Mainz zu Hause sind eine gute Brücke bilden zwischen diesem interkulturellen Iceberg-Perspektive Kugel und transkulturelle Perspektive.

00:22:50: Aber irgendwie sind auch alle Menschen nur Menschen Und beides ist doch so wichtig.

00:22:54: aber es gab ganz viel gute Theorie fand ich auch alle total nachvollziehbar und ganz wenig.

00:23:00: wie kann denn das praktisch aussehen?

00:23:01: Das ist der Grund, dass sich wirklich dann diese Modelle auf diesen Gap, den ich da gesehen habe angewandt hab und ich glaube auch nach wie vor dass die ganz hilfreich für diesen Kultur übergreifenden Blick sind.

00:23:12: Darüber hinaus ist mich aber gefragt welche Modelle tatsächlich in meinem Leben Eingang haben also auch in anderen Bereichen Führungskräfte Entwicklung und was ich so mache Spiel oder meinen Coachings.

00:23:24: Schulz von Tunsch-Hamburger Kommunikationspsychologie taucht immer auf

00:23:30: Das Kommunikationsquadrat, das sagst du schon im Abitur hat es angefangen und das ist wahrscheinlich auch bis heute ein Teil deiner Arbeit.

00:23:37: Ja, das läuft.

00:23:38: Also viele der Modelle laufen bei mir ja so als Denkmodelle mit.

00:23:42: Wenn ich jetzt in die praktische Arbeit gucke dann ist es sicherlich mehr Das innere Team zum Beispiel.

00:23:47: Ich mache aber auch ganze... Ich gebe z.B.

00:23:49: in Kooperation mit dem Schulzentrum Institut in Luzern In der Schweiz ein fünfzehn-tägige Ausbildung in angewandter Kommunikationspsychologie nach Schulzentrun tun.

00:23:58: also ich lehre ja tatsächlich als Lehrjahrtrainerin auch die Modelle.

00:24:01: das ist das eine Dass andere vielleicht noch so als Ergänzung also Schulzentruen hat ja auch sich zum Ziel gemacht das Wissen aus der Psychologie zu den Menschen zu bringen.

00:24:13: Das sieht man auch daran, dass wir tatsächlich Sachbücher nicht Fachbücherschreiben also wir schreiben für den Interessierten die interessante Leser in.

00:24:21: Das ist gar nicht so ohne.

00:24:23: ich hatte damals das Ziel dass sowohl Studierende als auch Coaches als auch Führungskräfte als auch Consultants als auch irgendwer anders mein Buch lesen kann und was daraus mitnehmen kann.

00:24:36: Aber zum Beispiel mit dem inneren Team können wir prinzipiell die gesamte Psychiologik oder Psychodynamik, die in dir ist.

00:24:44: Mit dieser Metapher festhalten.

00:24:46: und von daher isst fast alle.

00:24:50: Psychologie lässt sich auch mit diesen Modellen abbilden.

00:24:53: Die lässt sich zum Teil noch mit anderen Modellen abbinden aber fast alles lässt sich mit diesem Modell abbild'n.

00:24:57: und deswegen gefallen sie mir so gut.

00:24:58: und deswegen kommt das innere Team des Wertentwicklungsquadrates Riemann-Thomannkreuz statt Persönlichkeitstest an.

00:25:04: eher solche Modelle kommen auch regelmäßig bei mir zum Einsatz und laufen immer als Gedanke rüster mit.

00:25:11: Magst du einmal für alle, die uns jetzt zuhören?

00:25:13: Und die sagen, wenn man will tun habe ich schon mal gehört aber vielleicht noch nicht so auf dem Schirm.

00:25:17: Einmal einen kurzen Einblick geben in das innere Team

00:25:20: z.B.,

00:25:20: was ist die Aussage und um was geht es da?

00:25:24: Das Innere Team ist eines meiner Lieblingsmodelle.

00:25:26: Er wurde entwickelt von Friedemann Schultz von Thunwobei und arbeitet mit Teilen, mit inneren Antilen.

00:25:32: die Idee von innen Antilien gibt es in sehr vielen psychologischen Schulen.

00:25:36: also das wenn du hier mit mir sitzt dass du verschiedene Stimmen in dir hast.

00:25:40: bei uns heißen sie dann stimmen die kriegen auch jeweils einen Namen und eine Botschaft.

00:25:44: da ist die Neugierige interessierte Podcast Professional, die achtet vielleicht darauf, dass mein Mikrofon richtig funktioniert.

00:25:53: Da ist die Partnerin, die gerade denkt, oh ich könnte ganz viel lernen!

00:25:57: Ich hätte jetzt hier Fragen zu meinem Ehemann.

00:26:00: Da sind die Kollegen, die bei der Kommunikationsexperten bei der Laufen gerade noch ihre eigenen Fragen vielleicht zu dem inhaltlichen Namen.

00:26:14: Aber das gilt ja für jede Entscheidung.

00:26:16: Wenn die Zuhörer sich jetzt entscheiden müssen, lege ich mich einfach nur aufs Sofa und mache ein Siesta oder höre einen Podcast.

00:26:21: Dann wird selbst zu dieser Mini-Entscheidung viele verschiedene Stimmen in Ihnen und euch

00:26:26: geben.".

00:26:27: Und diese Stimme zeichnen wir einen so großen Bauch und darüber kommt ein Kopf des Gesichtes.

00:26:34: Das Gesicht ist das Oberhaupt.

00:26:35: also wir gehen davon aus dass es eine Führungspersönlichkeit gibt in diesem Modell.

00:26:39: Das können wir auch tatsächlich nachweisen.

00:26:41: das menschliche Gehirn ist ja so gestrickt ihr und sie alle sich selbst beobachten können, denken können.

00:26:48: was geht eigentlich gerade in mir vor.

00:26:50: Wie stehe ich eigentlich dazu jetzt im public speaking einen Vortrag zu halten?

00:26:55: Irgendwann mir das Garten hat ganz viel Angst.

00:26:58: Irgendwer mir ist total begeistert und denkt mein Thema das bringe ich hoch, irgendwer mir strategisch aufgestellt und denke ich kann mich gut positionieren.

00:27:06: wir können das beobachen.

00:27:07: und dass es das Oberhaupt unsere innere Führungspersonen Und dieses Oberhaupt versucht nun aus diesem Immedialfall, aus dem inneren Kuddelmodel von verschiedenen Stimmen eine tragfähigen Kompromiss.

00:27:19: Eine tragfähige Lösung zu finden.

00:27:20: zum Beispiel zum Thema mache ich es jetzt mit im Vortrag Public Speaking.

00:27:24: muss ich jetzt zusagen oder nicht?

00:27:28: Was dahinter steckt ist zum einen der Versuch von Schulz und Tun damals für Führungskräfte deren innere Kommunikation greifbar zu machen.

00:27:37: da Konzert.

00:27:38: Professor Schulz von Thun hat das mal entwickelt für die Arbeit mit Führungskräfte.

00:27:42: Um unter dieser Prämisse, wenn du gar nicht weißt was zu sagen, dann kannst du auch nicht klar kommunizieren.

00:27:49: Es war der Schritt nach dem Kommunikationsquadrat.

00:27:51: Gut jetzt wissen wir wie können wir gut kommunizierend aber es fängt ja früher an, was will ich eigentlich sagen?

00:27:57: Das heißt ist ein Modell was sehr stark auf diese Führungsmetapher zurückgraft und danach noch auf die Teammetaphe Also das, was Führungskräfte oder Berater erinnern.

00:28:08: Was wir alle kennen aus Gruppen ist dass die gleichen Gruppendynamiken, die auch außerhalb gelten und in uns gelten Wenn wir innere Stimmen düssen oder mobben dann benehmen sie sich auch unerhört wie im echten Leben sind.

00:28:23: Und inzwischen ist es aber relativ stark auch zurückgegangen, in Beratung, Coaching und sogar therapeutisches Settings.

00:28:29: Das heißt man kann sehr unterschiedlich tiefen.

00:28:32: und noch zwei letzte Sätze dazu warum ich es so sinnvoll finde das innere Team hat einen ganz interessanten und spannenden Sog in der Arbeit.

00:28:41: also mal dein inneres Leben dein Innenleben auf Papier zu sehen macht oft ganz viel und die Metapher funktioniert weil wir diese inneren Anteile personifizieren.

00:28:53: Das heißt, die kriegen einen Namen und die kriegen auch ein Gesicht.

00:28:56: Die werden auch bezeichnet, Strichmännchen reichen Und wir alle haben gelernt dass hier mit anderen Personen deutlich wertschätzender umgehen als die meisten von uns mit uns selbst.

00:29:09: An dem Moment in dem wir diese inneren Anteile personifizieren können wir tatsächlich ganz anders mit Anteilen in uns arbeiten zu denen wir sonst vielleicht nicht so einen guten Zugang haben.

00:29:19: Es ist ein Modell was sehr viel Potenzial hat Und in der Arbeit wirklich manchmal auch so Gänse hat, magische Momente mit sich bringt und manchmal nicht.

00:29:28: Auch das passiert.

00:29:29: Und die Frage welche, welcher Anteil sich dann durchsetzt?

00:29:32: Ist das eine kulturelle Frage denn wieder?

00:29:36: Die Frage ja sowohl welcher sich durchsätzt aber vor allen Dingen auch welche Anteile du hast ist auch ne kulturele Frage.

00:29:41: also wir entwickeln unser Inleben.

00:29:43: mit dem inneren Team bilden wir unsere Persönlichkeit unter anderem Auch unseren Standpunkt, aber ich könnte auch Persönlichkeit abhelfen.

00:29:49: Wer ich bin oder wer du bist das ist zum Teil.

00:29:52: heutzutage gehen wir davon aus.

00:29:53: Nature Nurture mit einem Teil des Anlagen ob der extravertiert bis oder introvertiert zu.

00:29:59: ganz viel können wir da gar nicht nachweisen.

00:30:00: In der Psychologie Big Five steht dann in meinem Raum so ein paar Dinge können wir sagen okay das ist tatsächlich auch schon India angelegt.

00:30:08: Kinder kommen unterschiedlich zur Welt Dann kriegen Kinder aus der Umwelt andere Rückmeldungen, unterschiedliche Rückmeltungen.

00:30:17: Das ist richtig!

00:30:18: Das ist falsch.

00:30:19: so soll es zu sein, so bist du nicht und auf Grundlage der Wechselwirkung zwischen Nature & Nurture bilden wir unsere Identitätsgefühlbehen wie unser Selbstkonzept.

00:30:30: also nochmal ganz praktisch wenn Du als Frau so geboren wirst dass Du eher extrovertiert bist dann bist Du per se als Kind erst mal ein extravertiertes Kind.

00:30:41: Jetzt kann es aber sein, dass du in der Kultur groß wächst und Kultur kann auch deine Familienkultur sein.

00:30:47: In der du hörst, dass Du zum Beispiel bei einem Mädchen bist nicht so extrovertiert sein darfst.

00:30:54: Jetzt gibts psychologisch die Möglichkeit das du sagst okay ich merke zwar immer noch Ich bin ganz extroverted.

00:30:59: Ich bin auch eigentlich extravertiert Aber ich pass mich an wenn ich in diesen sozialen Situationen bin.

00:31:04: Das ist eine ziemliche Belastung durchaus Psychologisch.

00:31:09: Im Kindesalter macht es fast mehr Sinn zu sagen, ich trainiere mir das ein bisschen ab.

00:31:14: Ich bin gar nicht mehr so extrovertiert.

00:31:15: Ich werde immer weiter introvertiert über die Zeit.

00:31:18: Es wird auch mehr zu meiner Persönlichkeit.

00:31:21: Ich werd vielleicht jetzt nicht die introvertieste Person der Welt aber... ...ich gewöhn mir das etwas an und mit der Zeit über das Aufwachsenen in diesem System und über die Wechselwirkung auszubinde ich schon.

00:31:31: So sind die Anforderungen.

00:31:32: mich Entwickel ich eben auch nicht nur einen Anpassungsmaske.

00:31:36: Ich zeige mich hier so, sondern auch ein Stück weit.

00:31:38: Ja, so bin ich eben und dann erlebe ich mich auch tatsächlich als weniger extrovertiert, als ich vielleicht mal geboren wäre.

00:31:45: wenn ich jetzt im anderen Setting aufgewachsen wäre wo das unterstützt wäre hätte ich mich zu einer viel extravertierteren Person entwickelt.

00:31:51: über die Zeit auch vom Persönlichkeitsstruktur her Und dass ist natürlich das was wir auch Sozialisierung nennen könnten.

00:31:59: Hier spielen unsere kulturellen Systeme.

00:32:02: Die sind ja die Nature-Nurture, das ist ja die Nurture.

00:32:06: Das ist die Umwelt, das sind kulturelle Systeme.

00:32:10: Boah, ist das spannend.

00:32:11: Ich spürt gerne mal mit dir in die Praxis einsteigen weil ich... Das ist jetzt mal so'n bisschen... Mal gucken ob du ähnliche Erfahrungen sammelst wahrscheinlich schon in Unternehmen, ne?

00:32:21: Die kommen auf uns zu haben.

00:32:22: eine Anfrage und ganz häufig ist das Thema dass sind unterschiedliche Abteilungen, die kommen nicht miteinander zurecht oder da sind unterschiedliche Generationen, die älteren die klagen über die jüngeren, die Jüngeren über die Älterin und dann werden so Unterschiede aufgemacht, ob es jetzt im Geschlecht ist oder in der Abteilung.

00:32:37: also es werden Unterschiede dargestellt und die große Frage ist jetzt wie schaffen wir es, dass die wieder gut und effektiv in irgendeiner Form und auf Augenhöhe mit zusammenarbeiten können?

00:32:49: Und da interessiert mich unglaublich weil du spannende Konzepte dafür hast.

00:32:53: Wie man so etwas angeht?

00:32:54: also jetzt gehst du in eine Organisation und dann merkst du das vielleicht schon ein Konflikt weil die möglicherweise ein bisschen zu spät auf dich zugekommen sind.

00:33:03: Wie schafft man einerseits eine Bereitschaft bei den Menschen, dass die sich überhaupt mal darauf einlassen und wie schafft dann auch nachhaltig so etwas zu verändern?

00:33:10: Ich duviere.

00:33:11: Ich habe es ja echt mit Leichten... Also ich bin sehr pragmatisch und ich bin Praktikerin!

00:33:16: Ich finde diese Idee ich tuviere total hilfreich und die muss auch nicht so getrennt sein.

00:33:19: also wenn ich jetzt in ... Ich hab das regelmäßig hatte letztens meine Anfrage zum Beispiel.

00:33:23: Das war ähnlich Es gibt einen Konflikt, es gibt bestimmte Nationalkulturen.

00:33:28: Dann heißt es immer Ghetto-Bildung oder wie Sie das auch immer nennen, die reden auf Ihrer Sprache.

00:33:33: Da gibt's Konflikte.

00:33:34: und dann denke ich okay wir müssen ja jetzt erstmal eigentlich wieder zueinander finden.

00:33:39: solls wirklich um eine Mediation gehen so als eine Teamentwicklung gehen.

00:33:43: Lieber doch erst mal Training mit so Teambildungselementen.

00:33:47: Dann meine Sabra Auftragsklerung manchmal lasse ich mich drauf ein habe in dem Fall gemacht.

00:33:52: Und dann komme ich tatsächlich mit meinen kulturellen Konzetten erstmal rein Und mit dieser Idee, dass ich denke okay.

00:34:01: Die Leute sollen tatsächlich erst mal drüber nachdenken wie bin ich eigentlich?

00:34:05: Wie seid ihr eigentlich?

00:34:08: Jetzt finde es aber wichtig dann auch tatsächlich über Psychologik zu sprechen.

00:34:12: also wie weit haben wir sowas für Enozentrismus?

00:34:16: Also das Ich meine Art und Weise Dinge zu machen per se Wir sind so gestrickt.

00:34:22: Es gibt ein Fachwort dahinter.

00:34:24: Ethnocentrismus, jeder Mensch denkt, dass meine kulturelle Art und Weise Dinge zu machen die richtige ist.

00:34:30: Das ist wie Bayes.

00:34:31: Wir sind Gebayes.

00:34:33: Da hilft jetzt diese Bayes-Forschung und da mal ein bisschen zu verstehen, wie wir werken Was das mit anderen auch macht.

00:34:40: Ein bisschen gar nicht so stark, aber ein paar psychodynamische oder psychologik.

00:34:45: Ich finde immer diese Psychologie gefällt mehr dieses Wortspiel reinzubringen.

00:34:50: Und dann, das ist aber das was ich finde, was im klassischen Training auch fehlt geht es mir um Austauschkonzept.

00:34:57: Ich meine die kriegen dann... Also es hat total spannend zu sagen guck mal ihr habt verschiedene Werte vielleicht.

00:35:02: beziehungsweise Die Forschung sagt ja die Werte sind gar nicht so unterschiedlich.

00:35:07: in jeder Kultur ist Gastfreundschaft ein wichtiger Wert.

00:35:11: Was Gastreundschaft bedeutet?

00:35:14: ist allerdings ganz unterschiedlich.

00:35:16: Jeder Kultur ist auch Gemeinschaftsgefühl wichtig, aber wie Gemeinschatsgefühle entsteht?

00:35:22: Wie viel Gemeinschacht?

00:35:23: Welche sozialen Normen?

00:35:25: Wie oft wir uns treffen?

00:35:26: darf ich ohne Kollegen Kaffee trinken gehen oder nicht?

00:35:28: fühlen sich... Da kommt ganz viel mit rein.

00:35:31: und dann was ich jetzt erlebe ist dass ich immer mehr tatsächlich Inputs gebe fast immer Aber dann gucke, wie ich die Menschen tatsächlich in Austausch darüber kriege.

00:35:44: Wie läuft das gerade bei uns ab?

00:35:46: Wie ist es für uns?

00:35:47: Wir sehen uns gegenseitig wenn es tatsächlich so eine Spannung schon gibt und da wir dahin kommen zu, wie können wir konstruktiv miteinander arbeiten.

00:35:55: Und als letzten Satz dazu, dass passt auch zudem was ich erlebe, dass immer mehr Unternehmen auf der Suche nach Die haben noch gar keine Worte auf dafür, nach neuen Trainingsangeboten sind.

00:36:10: Weil die klassischen Trainings eben nicht so gut funktionieren wie sie sich das wünschen.

00:36:14: und das ist auch das was ich im letzten Jahr vor allem gemacht habe neue Programme und neue Angebote zu stricken, die mehr kombinieren weder nur Begegnung Das wird dann auch zum Kaffee Clutch bla-bla Noch nur Input Dann wird nicht genug umgesetzt sondern Input.

00:36:30: und dann einmal sehr konkret Was machen wir denn jetzt damit?

00:36:33: Das heißt, du gehst schon rein in die Unternehmen und machst quasi ein Training.

00:36:37: Nur damit endet es eben nicht, wenn ich das richtig verstehe.

00:36:40: Du gibst Aufgaben oder die dann danach im Anschluss gemacht werden?

00:36:45: Ich bin da auch noch so ein bisschen anprobieren.

00:36:48: Im Moment habe ich im letzten Jahr einen Riesenfan von Reverse Mentoring angefangen hat, das durchzuführen.

00:36:54: Programmen wurden tatsächlich... Also in dem Fall, die ich durchgeführt habe ging es jetzt vor allem um das sogenannte Juniors.

00:37:01: Also tatsächlich jüngere Menschen zu den Mentoren der Seniors werden und da hab' ich dann fest also tatsächlich bis auf höchste Ebene.

00:37:10: Das heißt, da sitzt dann jemand, der ist vielleicht fünfundzwanzig achtundzwantzig in so einem riesen internationalen Unternehmen und geht wirklich bis zum CEO hoch und ist vielleicht der oder die Mentoren vom CEO.

00:37:24: Das ist auf ganz vielen Ebenen total spannend, diese Programme die dann auch über ein halbes Jahr mindestens laufen.

00:37:30: Ich kann gern gerne mal was dazu sagen, was anderes sind so etwas wie ob das jetzt kollegiale Beratung oder Supervision oder Intervision heißt unter dem spielen ja auch mit den Namen aber wo es tatsächlich darum geht dass Fachkolleginnen sich gegenseitig beraten zu anliegen.

00:37:50: Das finde ich sehr spannend auch über eine Lehrengruppe hinweg.

00:37:53: Also tatsächlich, das ist gar nicht so lang aber in regelmäßigen Abständen oder eben zu auf kleinen Ausbildungs.

00:38:02: Also statt Eintraining... Das ist organisatorisch für mich.

00:38:04: Ich bin noch ein bisschen am kalkulieren wie das ist und hat einen viel höheren organisatorischen Aufwand.

00:38:10: Aber tatsächlich ist glaube ich das Learning größer sich über sechs Monate einmal im Monat zu treffen als einmal zwei Tage oder drei Tage gegebenenfalls noch gestürzt durch Blended Learning und Workbooks und so was.

00:38:28: Das ist das, wo ich prinzipiell auch weil es einfach einen großen Impact hat gerade gerne hingehe wie gesagt mit dem Learning dass der auch von für mich für ein dreitages Training aber viel einfacher zustimmen ist.

00:38:41: Ja und ich finde, das gilt für alles.

00:38:42: Also ob es eine Launch-and-Learn-Serie ist, dass macht tatsächlich dann auch mehr Sinn statt einem Puls, sodass es einen Wiedererkennungswert gibt und dass es dann tatsächlich... also ich arbeite gerne in Serien oder in Programmen tatsächlich.

00:38:55: Das Reverse Mentoring heißt denn jetzt im dem Fall der CEO auch der Mentor dieses jungen Menschen wäre?

00:39:01: Also das machen die gegenseitig?

00:39:02: Momenti!

00:39:03: Nee nee, Momenti.

00:39:05: Natürlich beraten sie sich am Ende gegenseitung Aber das Programm ist so ausgelegt, das kippt es uns auch zu schnell.

00:39:14: Das Programm ist ausgelegt, dass die... Bleiben wir bei juniors und seniors?

00:39:18: Das ist einfacher.

00:39:20: Also in diesem Fall die Jüngere, man könnte auch andere Programme machen um Diskriminierungsaspekte also zum Beispiel.

00:39:26: dann wird's auch eher um diese Themen gehen.

00:39:27: wie ist das eigentlich für eine Frauenführung?

00:39:30: Und dann würde sie sich da als Gesprächspartnerin zur Verfügung stellen Für ihre männlichen Kollegen, das wäre auch eine Möglichkeit.

00:39:38: Wenn es auch eine erfahrene Führungskraft ist, muss die nicht mehr.

00:39:40: so viel über Gesprächsführungen.

00:39:41: Das hat für meinen Design ein bisschen einen Einfluss.

00:39:44: Aber prinzipiell geht's da darum, ein Programm zu strecken, in dem ne Kundin hat dazu gesagt... ...die Gespräche für die oft keine Zeit ist oder kein Raum ist, die aber vielleicht die wichtigsten sind,... ...die wir vielmehr führen müssen und dass die mal auf den Tisch kommen.

00:39:59: Und das finde ich das Spannende an diesen reverse-menscheren Programmen.

00:40:02: Wie das ganz praktisch aussieht ist.... Ich habe festgestellt, dass ich vor allen Dingen die Mentoren also die Juniors erstmal relativ fit kriegen muss in Gesprächsführung und Abgrenzung.

00:40:16: Und Grenzen setzen weil sie wirklich einfach Angst haben.

00:40:20: Also die haben einfach einen gehörigen Respekt mit diesen Führungspersonen, die sehr oft auch als recht harisch erleben und streng.

00:40:30: Die haben wirklich einfach angst oder Respekt, aber schon dieses innere Team.

00:40:38: Ein Teil von ihnen hat auf jeden Fall wirklich Angst und andere finden das spannend.

00:40:42: Und das heißt ein Schritt eins muss sein die ordentlich zu trainieren und nochmal einen Schritt zurück.

00:40:47: und ein Schritt neu muss sein dass es in dem Unternehmen schon so viel psychologische Sicherheit gibt dass so ein Projekt überhaupt ausgerollt werden kann.

00:40:54: Das ist so Ohne das geht gar nichts.

00:40:56: Es muss eine ausreichende Kultur geben, die das hergibt.

00:41:00: Dann ein Schritt eins Die Mentoren also die Junior so zu trainieren dass sie sich überhaupt in so einem Raum trauen und den auch halten können.

00:41:08: Da habe ich festgestellt okay, die brauchen viel mehr als ein paar Tage Training oder einen halben Tag Training.

00:41:13: Und tatsächlich angefangen denen dann auch ein Workbook zur Verfügung zu stellen.

00:41:17: Ich würde sehr gern publizieren mal gucken aber oder zumindest Dass Sie dann von mir ein Work book kriegen.

00:41:24: Die brauchen nicht so viel inhaltliches Training, mit denen muss ich Rollenklärung machen.

00:41:27: Mit denen setze ich mich hin und mache eine klare Rollenklärung was ihr ... Was ihre Rolle ist, nämlich nicht die Führung zu übernehmen Da haben sie oft auch noch ein bisschen Luft nach oben.

00:41:40: Und die kriegen von mir manchmal auch noch so Sammlungen zu Themen, zu denen Sie sprechen könnten Und dann laufen die alleine.

00:41:47: Also die treffen sich zu zweit.

00:41:48: Das passt dann irgendwie in den internationalen Arbeitsalltag.

00:41:54: Zwischendrin machen wir Check-ins, dass ich auffangen könnte falls was ist sowohl mit den Mentoren als auch mit dem Mentis.

00:42:01: Ich habe es üblicherweise das sich in so ein Dreiklagen mache.

00:42:05: also in jedem Drittel mache ich einen Treffen mit ihnen und offiziellen Startpunkten, offizielle Endpunkt mit relativ viel Unterlagen.

00:42:13: die Juniors kriegen mehr als die Seniors lesen das eh alles nur halb.

00:42:17: Und das was meine...was der Output ist den wir auch erheben, ist da tatsächlich eine Gesprächskwalität gibt wie wir sonst nie haben.

00:42:29: Weil es eine klare Verabredung gibt.

00:42:31: Na ja die Verabriedung ist... Machen wir vor natürlich alles fest.. Die Seniors also die Topmanager, die jetzt als Mantis im Rahmen sitzen dürfen ihre Mentoren alles fragen.

00:42:42: Die Mentoren müssen nicht alles beantworten.

00:42:44: das übe ich auch mit.

00:42:44: denen Können das sagen, dass nicht.

00:42:46: Aber jetzt kann ich auf einmal über Erfahrungen sprechen.

00:42:49: Jetzt kriege ich auch einmal einen Puls an meinen Unternehmen.

00:42:53: Jetzt bekomme ich einen Pult an die jungen Leute.

00:42:56: Jetzt krege ich eine Erlaubnis, eine Gesprächskwalität zusammen mit einer Möglichkeit ein Feedback zu einzuholen was ich sonst nicht habe und die... Das heißt da gibt es ein ganz großes Learning-Aufseite tatsächlich des Managements der Seniors.

00:43:16: Die sind ja so wahnsinnig motiviert, weil sie müssten da ihr performen.

00:43:19: Da dass die eine Lernkurve haben wie sie sonst nie hinlegen bei normalen Trainings.

00:43:22: Sie haben ne so ne steile Lernkurve, weil sich erstens sehr genau angucken und zweitens auch direkt anwenden.

00:43:27: und drittens die größte Lerncurve ist wahrscheinlich das sie merken, dass auch Topmanagerinnen nur Menschen sind und meistens ganz nett.

00:43:36: Und dann darüber hinaus noch diese Netzwerk-Variante.

00:43:39: also es is ein Learninger und einen Raum der auch so vielen Ebenen sinnvoll iess dass ich gerade wenn die Grundvoraussetzung, die richtige Firmenkultur und psychologische Sicherheit stimmt.

00:43:53: Dass eigentlich allen meinen Kundinnen ans Herz legen würde das ist mit relativ geringem finanziellen Aufwand hat es den größten Impact von dem Programm die ich im Moment so jonglieren kenne.

00:44:06: Wenn die jungen den erfahreneren dann Feedback geben was für ein Modell gibst du denen mit auf den Weg?

00:44:12: Wenn du sagst, du schulst dir schon damit die auch diese Gespräche in der Lage sind zu führen und sich trauen das anzusprechen.

00:44:19: Ich schuhe die Prinzipie ja nicht in Feedback geben weil das wäre jetzt nur wenn... Das hat tatsächlich der CEO einer Firma als erstes gesagt oh toll!

00:44:27: In der Runde mit allen seinen Kollegen da mit all dem Ganzen ziehen wir so geil.

00:44:30: ich hol mir Feedback ein Die kann ich ja mal so richtig fragen, wie er das wahrgenommen hat und wie sie das wahr genommen haben.

00:44:37: Und der kann ja nicht, die dürfen auch durchaus die Juniors, die trainieren schon darauf, die Mentoren dann zu sagen naja ihr dürft's schon auch Sprachrohr, du musst es halt artikulieren.

00:44:47: aber wie ist es eigentlich aufgenommen worden?

00:44:51: Das Ziel ist nicht primär dass Sie lernen Feedback an die Stop-Management zu geben sondern mein Ziel ist denen die Möglichkeit zu geben konstruktive Gespräche zu führen.

00:45:01: Das heißt, ich mache vor allem mit den Gesprächsführungen.

00:45:04: Also das ist die ganz klassische Tools der Gesprächssführung.

00:45:06: wie baue ich ein Gespräch auf?

00:45:07: Die kriegen Tools dazu auch, wie sie dieses Format aufbauen, dass zum Beispiel die Mantis die Fragen mitbringen sollen und dass sie nicht so viel Arbeit für ihr Topmanagement aber in diesem Fall ja Mantis machen, sich gegebenenfalls vorbereiten dürfen.

00:45:23: Das funktioniert besser oder schlechter wie immer, haben wir ja immer und die müssen sehr gut darin geschult werden dass sie sagen können darüber möchte ich nicht sprechen.

00:45:33: also und sich damit auch drüber klar werden vorher was sind meine Grenzen?

00:45:36: Und dann darüber darin gestohlt werden.

00:45:38: aber auch das ist Begegniskompetenz um das abzusprechen da klar zu sein und vielleicht möchte ich bin ich auch noch vier Sitzungen.

00:45:48: Es ist einfacher für mich, mit dir bei bestimmten Themen zu sprechen als nach einer.

00:45:51: Also auch da wird natürlich dieser Prozess mit gedacht.

00:45:55: Das ist mein Hauptanliegen dass ich in die Tools gebe das sie gemeinsam durch diesen Prozess kommen.

00:46:02: Das sind ja auch die Unions sind so die High Potentials normalerweise.

00:46:06: Die bringen immer schon auch gewisse fachliche Expertise auch im Gesprächsführung und somit dann.

00:46:13: Und das zweite Format war, dass kollegiale Beratung oder die Kollegen unter sich.

00:46:17: Wie sieht es in der Praxis aus?

00:46:20: Ich finde also wie gesagt diese Begegnungsformate sehr spannend und erlebe auch das Kundinnen, der sich das wünscht.

00:46:28: Natürlich liegt es auch ein bisschen daran, dass meine Expertise vor fünfzehn Jahren vielleicht eher Trainerin und jetzt eher dieses doch fachlich auch viel Verknüpfung hergibt.

00:46:38: Und was ich erlebt habe, ist dass viele Unternehmen schon Programme haben in denen es um Peer-Austausch geht.

00:46:44: Die werden unterschiedlich genannt.

00:46:46: Supervisionen und Peer par bar bar.

00:46:48: In denen sich Kolleginnen zu ihren Themen austauschen?

00:46:52: Da ist oft die Gefahr, dass sie so ein bisschen zu Kaffeklatsch oder zu Mäckerrunden abrutschen.

00:46:57: Oder so auslaufen.

00:46:59: Das ist etwas passiert dann regelmäßig.

00:47:01: Dass Sie sich eine Anleitung wünschen und das womit ich sehr gute Erfahrungen mache auch für Führungskapazitätsvereinungen oder aber auch für zum Beispiel ein Professoren-Netzwerk, also für ganz unterschiedliche zu sagen okay, lass uns das trennen.

00:47:18: Wir machen vier Stundensitzungen zB auch auf Tübrit und teilen die ersten zwei vor Ort wenn es möglich ist danach virtuell damit die Gruppe schon mal läuft und ich mache die Hälfte Inputteile wo ich Wissen um Führungskompetenzen auffrische auch auf Grundlage von dem was ihr euch wünscht.

00:47:36: Also wenn immer wieder Themen kommen zu Abgrenzung, Durchsetzungsvermögen.

00:47:41: Dann würde ich dazu was machen mit Übungen so einen kleinen Workshop wie würdest du machen und im Teil zwei dann die teilnehmenden Anliegen mitbringen?

00:47:51: Also ich hätte da mal eine Frage an euch.

00:47:53: Wie macht ihr das eigentlich?

00:47:55: Ich habe hier ein Mitarbeiter, ich komme nicht von Performance.

00:48:01: Selbstorganisation, alles Mögliche.

00:48:04: Mit dem Vorstand, wie gehe ich damit um?

00:48:05: Also was immer die haben und für das dann mit einem Blumenstrauß an Modellen, die ich mitbringe und einen Führer dann gemeint ist also dass wir nicht ich moderiere und die Gruppe, die bearbeitet.

00:48:18: Und das finde ich auch entspannend!

00:48:20: Das ist auch etwas wo die Teilnehmerin hat dazu gesagt, kollegiale Beratung tut so weh und tut so gut.

00:48:28: Das fasst es ganz gut.

00:48:29: Da nehmen die einfach am meisten mit.

00:48:31: Viel mehr als wenn ich den das alles

00:48:33: erzähle.".

00:48:34: Und du sagst aber vorhin zu Recht, die Voraussetzung dafür ist dass eine gewisse psychologische Sicherheit da ist?

00:48:39: Weil sonst ... und die Menschen wahrscheinlich gar nicht in Mut auch mal unbequeme Dinge anzusprechen, die dann wehtun können?

00:48:46: Genau!

00:48:46: Das kann ich jetzt aber im kollegialen Beratungsprogramm, wo es ja eine feste Gruppe gibt dann üblicherweise.

00:48:52: Kann ich natürlich in dieser Gruppe für diese Sicherheitssorge und auch vereinbaren, also wenn alle in der tiefen Krise sind.

00:48:59: Das ist da vielleicht nicht ganz so relevant, weil es in dieser Barbe bleibt.

00:49:04: Wo wir sagen können okay wie machen wir das hier als Gruppe?

00:49:07: Als wenn ich wirklich ein offenes Programm über alle oder viele Hierarchie eben und über viele Standpunkte weg wie in Reverse Mentoring habe wo die Leute, wo ich ja auch nicht mehr mit im Raum bin.

00:49:18: Die laufen alleine.

00:49:19: Da kann ich auch weniger nach moderieren.

00:49:22: Ich glaube, eine kollegiale Beratung bleibt dann fachlicher, wenn es noch nicht so viel psychologische Sicherheit gibt.

00:49:28: Aber die meisten Menschen, solange sie freiwillig kommen sind das eh die Führungskräfte, die an sowas interessiert sind und in solche Sitzungen kommen, die oft ganz motiviert sind um die enorm davon profitieren selbst wenn Sie nur hören dass alle anderen sagen hast du das probiert?

00:49:42: Hast Du das probierst?

00:49:42: Hast DAS

00:49:43: probiert?!

00:49:43: Ich würde das man, ich würd das man!

00:49:45: Ja ja ja ja Und gehen aus der Runde raus und sagen, ja das ist total schön zu hören dass ich erstens anscheinend alles richtig gemacht habe uns zweitens Jahr auch nicht weiterlist.

00:49:56: Vielen Dank!

00:49:57: Also selbst wenn es nur das ist.

00:49:59: Ja das ist das was ich über die Jahre gelernt habe... ... auch ein großer Mehrwert von Seminaren und Trainings ist.

00:50:05: Dass es nicht nur der Input ist, den wir als Trainer geben,... ... sondern dass auch der Austausch untereinander... ... manchmal mindestens genauso wertvoll für die Menschen sein kann.

00:50:12: Weil sie einmal die Kollegin oder den Kollegen... ... oder aus einer ganz anderen Abteilung hören und sagen,... ..."Ai ja stimmt, guck mal bei denen ist das

00:50:18: ähnlich.".

00:50:19: Und dann tauscht man sich kurz aus und dann... ...derleitet das schon beruhigend.

00:50:24: Anna jetzt arbeitest du schon so viele Jahre in diesem Beruf,... ...so rückblickend oder vielleicht auch jetzt heute?

00:50:30: Was hast du über Menschen gelernt in der Zusammenarbeit mit ihnen über so viele Jahre?

00:50:35: Was ist vielleicht eine Erkenntnis, die du in dir tragst, die durch deine Arbeit ermöglicht wurde.

00:50:42: Wie ähnlich sie sich letztendlich sind.

00:50:45: Wie unterschiedlich sie manchmal sind.

00:50:47: also tatsächlich wenn ich im Wert und Entwicklungsquadrat von Schulzhorn tun denke es gibt es ich denke tatsächlich viel in diesem nicht entweder oder sondern sowohl als auch diese Teilwahrheit.

00:51:00: Gedanke Das fasst immer auch, wenn es mir ja echt manchmal schwerfällt das zuzugeben.

00:51:06: Aber der andere Standpunkt also der fremde und befremdende in diesem Moment wirklich befremdernde Standpunkt auch eine Teilwahrheit hat die auch irgendwie zumindest in dir total logisch begründbar ist.

00:51:21: Das ist das eine große Learning über Menschen.

00:51:26: Und das Schmerzhafte und ewig an going learning über mich selbst ist immer wieder auch meine eigene Kulturalisierung.

00:51:33: Und damit ja auch Begrenzung, und damit auch nur eine Teilbarheit so sehr ich anerkenn muss dass du vielleicht auch ein bisschen Teilwahrheit hast.

00:51:43: Es ist glaube ich für alle und auch für mich ein Thema diese nur Teilwahl von mir auch wirklich zu akzeptieren Und das ist auch eine lebenslange Reise, aber das gehört eben... Das ist eben auch neuropsychologisch so in uns angelegt.

00:52:02: Da funktioniert für mich tatsächlich, ich mach's so gut wie es geht und wenn du es danach besser gelernt hast, dann machs besser.

00:52:09: Ach!

00:52:10: Das ist dann auch um das abzurunden eigentlich eine Aufgabe von unserer Gesellschaft finde ich sich da auch der Verantwortung bewusst zu sein dass man selber hin und wieder diese Reflektion machen darf.

00:52:19: Und auch anerkennen, dass nur wenn jemand so was ganz Gegensätzliches meint oder glaubt, das da halt auch ein Stück- oder ein Fünkenbarheit drin liegt.

00:52:26: Und alleine dieses ... Wenn man da das Verständnis aufbringen kann?

00:52:29: Oder es einfach nur sich bemüht ist zu verstehen.

00:52:32: Man muss ja noch nicht mal Verständnissen haben.

00:52:33: Aber sich bemühlt es zu verstehen dann ... Ich glaube, dann werden unsere Gespräche auch schon ganz anders aussehen.

00:52:41: Viel verständnisvoller, viel mehr auf Augenhöhe.

00:52:43: Haben wir noch einen weiten Weg vor uns!

00:52:48: Ja und?

00:52:50: Also funktioniert doch auch verdammt viel gut.

00:52:52: Und ich meine, ich sehe das auch ganz viel kritisch, aber gleichzeitig ja und also auch da Teilwahrheiten.

00:53:01: wir sind auch schon verdammend weit gekommen.

00:53:03: Wir haben auch an vielen Stellen eine kommunikative Kompetenz in Weitegruppen gesprochen.

00:53:10: Viele Menschen können über ihre Gefühle sprechen anderen nicht.

00:53:14: Viele Menschen können irgendwie auch konstruktive Gespräche führen.

00:53:19: Aber ich bin immer ein bisschen, mir ist sehr an so einer posibilistischen Werthaltung gelegen in der wir sowohl sehen was alle schiefläuft als Antreiber und in denen wir aber auch sehen was wir schon gemacht haben und was möglich ist.

00:53:37: auch das andere für die Starre ist natürlich mein Geheimplan, die Welt zu retten.

00:53:45: Das ist ja ein innerer Team-Anteil von uns, der auch wirklich an der Gesellschaft gelegen ist und das nicht die Welt retten, aber es ist mein Sandkorn dazu zu tun.

00:53:55: Und tatsächlich ist für mich da auch dieses gesellschaftspolitische Wir, wie können wir eigentlich zusammenleben im Ich-Do?

00:54:03: Und wir sind total relevantes bei dem wir nicht aus dem Blick fallen, die dann sollten dass Es wird ihnen noch Entwicklungspotenzial gibt, aber das auch wirklich schon viel geschafft ist.

00:54:14: Ich bin dir sehr dankbar liebe Anna für dieses positive Schlusswort, dass nochmal die ganzen Möglichkeiten und Chancen aufzeigt und auch zeigt wie weit wir schon gekommen sind als Gesellschaft.

00:54:24: Vielen herzlichen Dank für das spannende Gespräch!

00:54:26: Danke dir.